Clive Wynne

Bestimmt hast du dich auch schon mal gefragt, ob dich dein Hund wirklich liebt. Also richtig aus vollem Herzen – nicht aus leerem Magen. Empfinden unsere Pfotenschätze ähnliche Gefühle wie wir, wenn wir sie voller Zuneigung beim Spielen oder Schlafen beobachten? Der Psychologieprofessor Dr. Clive Wynne hat die Hund-Mensch-Beziehung erforscht und verrät: Hunde lieben uns mit jeder Faser ihrer Körperchemie und ihres Herzschlags! (Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit Buch Contact und enthält Werbung durch Markennennung & Verlinkung)

„Wer nie einen Hund gehabt hat, weiß nicht, was Lieben und Geliebt werden heißt.“ Mit dem berühmten Zitat von Arthur Schopenhauer beschäftigt sich Clive Wynne in seinem Buch „ … und wenn es doch Liebe ist?“ (Kynos Verlag). Ohne kitschige Wunschvorstellungen erklärt der Wissenschaftler, dass die besondere Beziehung zwischen uns und unseren Hunden auf beeindruckenden Erkenntnissen beruht.

Clive Wynne weiß, wie Hunde ihre Menschen lieben

„Es stimmt, dass die Mehrheit der Hundehalter ein Gefühl dafür hat, dass ihr Hund etwas Starkes ihnen gegenüber empfindet“, sagt der Hundeforscher. „Aber noch bis vor Kurzem haben Wissenschaftler sich anzuerkennen geweigert, dass es die Liebe der Hunde gegenüber Menschen sein könnte, die einen Teil ihrer Erfolgsgeschichte in unserer Gesellschaft ausmacht.“

Hier geht es nämlich nicht nur um schlaue Vierbeiner, die in unserer Gesellschaft ein bequemes Auskommen haben. Viele Studien und Experimente beweisen echte Zuneigung. Zum Beispiel Messungen des Herzschlags. Sind Hund und Halter zusammen, synchronisiert sich dieser wie bei menschlichen Liebespaaren! Der Kontakt zu einer Bezugsperson äußert sich beim Hund auch durch neurologische Veränderungen – den Anstieg des Bindungshormons Oxytocin.

Clive Wynne
Hundefreund Clive Wynne © Sam Wynne

Eine spezielle Form von Intelligenz, die Hunden ein außergewöhnliches Verstehen des menschlichen Verhaltens ermöglicht, spielt in unserem Zusammenleben ebenfalls eine Rolle. Sowie ein mutiertes Gen, das die Anhänglichkeit von Hunden an ihre Halter begünstigt. Wölfe verfügen nicht über diese Genmutation, weshalb selbst von Hand groß gezogene Tiere niemals eine so enge Bindung an uns Zweibeiner entwickeln.

„Der Schlüssel zum emotionalen Wohlergehen unserer Hunde ist die Erkenntnis, dass sie emotionale Wesen mit dem Bedürfnis nach Zuneigung und Freundschaft sind“, erklärt Dr. Clive Wynne. „Das ist keine Astrophysik und erfordert auch keine besonderen Kenntnisse: Man muss seinem Hund nur liebevolle Führung und von Zuneigung geprägte Freundschaft geben. Hunde verlangen nicht viel von uns und wir sollten nicht damit geizen, ihnen zu geben, was sie brauchen.

Die Emotionen der Liebe sind wissenschaftlich messbar.

„Was ich klarmachen möchte, wenn ich sage, dass es nicht das Gehirn, sondern das Herz der Hunde ist, das sie so außergewöhnlich macht, ist, dass die Intelligenz der Hunde eigentlich von einer Art ist, wie wir sie auch bei vielen anderen Tierarten sehen. Man hat zum Beispiel Ratten zum Erschnüffeln von Sprengstoff trainiert und sie waren darin offenbar genauso gut wie Hunde. Ich denke, was an Hunden wirklich hervorsticht, ist ihre Fähigkeit, uns zu lieben und Liebe von uns zu akzeptieren. Es liegt an dieser kraftvollen Verbindung zwischen Hunden und ihren Menschen, dass man sie oft zu erstaunlichen Dingen trainieren kann.“

„Ich gehörte eigentlich zu der besonders nüchternen Fraktion der Tierverhaltensforscher: Man nannte mich sogar die „Spaßbremse“ der Hundekognitionsforschung“, gibt Clive Wynne zu. „Ich lege Wert auf Kontrolle und Genauigkeit und gebe mir Mühe, die Dinge korrekt zu machen. Aber nachdem ich die zahlreichen Beweise aus Studien – meinen eigenen und denen von Wissenschaftlern aus der ganzen Welt – angeschaut habe, wurde mir klar, dass die Zuneigung zwischen Menschen und ihren Hunden nicht so etwas wie das Sahnehäubchen obenauf ist, sondern die Quintessenz dessen, was Hunde zu dem macht, was sie sind und warum sie uns so viel bedeuten.“

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