Nassfutter_MyDog

Roh, trocken oder nass. Über das, was täglich in den Hundenapf kommt, gibt es so viele unterschiedliche Meinungen, wie Sorten. Jede dieser drei Nahrungsvarianten kann für individuelle Gesundheits- und Alltagsansprüche Sinn machen. Bedeutender als die Art der Mahlzeit sind vielmehr deren Inhaltsstoffe. Was nützt BARF mit minderwertigem Fleisch, Trockenfutter mit viel Getreide oder Nassfutter mit künstlichen Zusätzen? Unsere Artikel-Reihe klärt, worauf es bei gesunder Hundenahrung grundsätzlich ankommt. Los geht es mit der Dose … (Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit ANIfit und enthält Werbung durch Markennennung & Verlinkung)

Hochwertige Rohstoffe für eine gesunde Basis

Am besten stammen die Zutaten aus verantwortungsvoller Erzeugung und werden frisch und fachkundig verarbeitet. Hochwertige Naturprodukte sind reich an Nähr- und arm an Schadstoffen. Darüber hinaus kann der Konsum ausgewählter Lebensmittel eine angemessenere Entlohnung der Landwirte sowie einen respektvolleren Umgang mit den Tieren und der Umwelt fördern.

Eine artgerechte Rezeptur ist der nächste Grundpfeiler. Hunde sind Fleisch-Allesfresser (Carni-Omnivore). Dementsprechend besteht ihre ausgewogene Mahlzeit zum Großteil aus tierischen Komponenten (u. a. Muskelfleisch, Innereien, Knorpel und Knochen), ergänzt durch pflanzliche Zutaten (u. a. Obst, Gemüse, Kräuter und Öl). Individuelle Besonderheiten, wie z. B. Erkrankungen oder Allergien, spielen bei der Ernährung ebenfalls eine Rolle. Dafür gibt es Dosen als Allein- (vollwertig) oder Ergänzungsfutter (pur) in vielen unterschiedlichen Sorten. Super finden wir die Auswahl von ANIfit.

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Minderwertige und künstliche Zusätze haben in einem guten Nassfutter nichts verloren. Das gilt für billige Füllstoffe (z. B. Knochenmehl) ebenso, wie für Farb-, Lock- und Konservierungsstoffe. Technisch bedingt gehen bei der Zubereitung von Konserven einige natürliche Nährstoffe verloren. In diesem Fall macht es Sinn, für eine vollwertige Ernährung bestimmte Vitamine, Mineralien oder Spurenelemente zu ergänzen. Alle einem Nassfutter zugefügten Stoffe müssen als „Zusatzstoffe“ deklariert werden.

Eine vollständige Veröffentlichung aller Zutaten

Für die Etiketten können Hersteller aus einer offenen, halboffenen oder geschlossenen Deklaration wählen. Bei der offenen Deklaration werden alle verwendeten Zutaten in der Reihenfolge ihrer Menge prozentual aufgelistet. Bei einer geschlossenen Deklaration werden nur die Nahrungsmittelgruppen (z. B. „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“) genannt. Bei einer halboffenen Deklaration werden Nahrungsmittelgruppen sowie die Prozente einiger Einzelzutaten angegeben. Ein positives Beispiel ist die offene Deklaration für das ANIfit Nassfutter-Menü „Falscher Hase“:

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Ergänzend zur „Zusammensetzung“ gehören auch die „Analytischen Bestandteile“ auf jedes Nassfutter-Etikett. Diese Werte dienen der groben Orientierung, sagen aber im Detail nichts über die verwendeten Zutaten aus. Die Weender Futtermittelanalyse ist das Standardverfahren zur Ermittlung der einzelnen Bestandteile. Rohprotein, Rohfett, Rohfaser, Rohasche und Feuchtigkeit werden durch unterschiedliche chemische Verfahren im Labor entschlüsselt.

Rohprotein ist die Summe aller enthaltenen Eiweißverbindungen. Frisches Muskelfleisch liefert optimal verwertbare Proteine. Der Wert im Nassfutter für den Hund sollte 5,5 % nicht unterschreiten.

Rohfett gibt Auskunft über den Energiegehalt. Eine gesunde Quelle für diesen Wert ist z. B. essentielles Lachsöl. Für normal aktive Vierbeiner ist ein Anteil von ca. 5 % Rohfett ausreichend.

Rohfaser beschreibt unverdauliche pflanzliche Faserstoffe. Ein Ballaststoff-Anteil ist wichtig für die Darmtätigkeit – zu viel belastet jedoch. Dieser Wert sollte bei Nassfutter zwischen 0,5-1 % liegen.

Rohasche sind anorganische Substanzen, die nach dem Verbrennen zurückbleiben und Aufschluss über den Mineralstoffgehalt geben. Ein hoher Wert kann auf übermäßig enthaltenes Knochenmehl hinweisen. Dieser Bestandteil sollte weniger als 2 % betragen.

Feuchtigkeit beschreibt, was bei der Trocknung des Futters im Labor flüchtig ist. Grob aufgeschlüsselt bleiben danach die Trockensubstanz und das Rohwasser übrig. 70-80 % Feuchtigkeit gelten im Nassfutter für den Hund als ideal.

Hygienische Herstellung und optimale Futtermenge

Der Produktionsbetrieb muss die gesetzlichen Richtlinien und Hygienevorschriften erfüllen. Wert gelegt werden sollte auch auf gut gepflegte Maschinen und für Lebensmittel geeignete Verpackungen. Zum Beispiel kann sich die Innenbeschichtung von Dosen in der enthaltenen Nahrung anreichern. Hersteller, die bei der Entwicklung neuer Futtersorten auf Tierversuche verzichten, handeln vorbildlich.

Konserven für Vierbeiner werden ähnlich hergestellt, wie für Menschen. Je nach Rezept landen die vorbereiteten Zutaten mittels schonender Kaltabfüllung in den Dosen und werden anschließend in einem Autoklav gegart. Dies geschieht unter hohem Druck und Temperatur. So werden die in den Rohstoffen natürlich vorkommenden Bakterien abgetötet, was die Nahrung lange haltbar macht.

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Nach dem Öffnen sollte eine Dose innerhalb von 1-2 Tagen verbraucht werden. Nassfutter wird zimmerwarm serviert. Außerdem sollte es nicht zusammen mit Trockenfutter als eine gemischte Mahlzeit gegeben werden, da beide Sorten unterschiedliche Verdauungszeiten haben. Falls die Lieblingsmarke ausverkauft, der Hund in der Betreuung oder mit im Urlaub ist, schadet es nicht wenn der Vierbeiner grundsätzlich sowohl Nass- als auch Trocken- und Rohfutter kennt. Das kann eine spontan nötige Umstellung erleichtern.

Die auf dem Etikett angegebene „Fütterungsempfehlung“ ist ein allgemeiner Richtwert, der individuell angepasst werden kann. Die tägliche Nahrungsmenge hängt vom Energiegehalt der Mahlzeit sowie vom individuellen Bedarf des Vierbeiners ab. Letzteren bestimmen Faktoren wie u. a. das Alter, der Gesundheitszustand und die Auslastung. Hauptkriterium ist der Erhalt des Idealgewichts und der körperlichen Fitness.

Die Dose ist eine praktische Möglichkeit, seinen Hund ausgewogen zu ernähren. Die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Futterarten sind Abwägungssache: Nassfutter liefert zum Beispiel mehr Feuchtigkeit als Trockenfutter. Im Vergleich zu Rohfleisch fehlen jedoch die durch das Garen ebenfalls abgetöteten gesunden Bakterien. Und natürlich ist alles eine Frage des Geschmacks!

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