Schmuddelwetter

Kalt, nass, grau … Auf einige Gassigänge würden Zwei- und Vierbeiner bei Schmuddelwetter gerne verzichten und beschränken den gemeinsamen Spaziergang auf das Nötigste. Damit trotz abgekürzter Tour keine Eintönigkeit im tierischen Alltag aufkommt, gibt es ein paar tolle Tipps. Spielen, schlemmen oder schmusen – hier ist für jedes Mensch-Hund-Duo die richtige Beschäftigung für Drinnen dabei!

Bestimmt gibt es für deinen Hund zu Hause jede Menge eigenes Spielzeug oder spannende Sachen, wie zum Beispiel deine alten Socken. Diese liegen häufig in allen Zimmern verteilt herum. Und falls nicht, ist es jetzt an der Zeit dafür! Wenn du deinem Vierbeiner beibringst, wie man aufräumt, kannst auch du davon profitieren und hast in Zukunft einen fleißigen Helfer. Etwa, wenn wieder ein Teil auf dem Weg zur Waschmaschine herunterfällt und der Hund es nachreicht …

Schmuddelwetter

Aufräumen und ausruhen

Für diese Übung sollte dein Schützling mit den Grundlagen des Apportierens vertraut sein und dir nach Fingerzeig und mündlicher Aufforderung das gewünschte Objekt – am liebsten im Tausch gegen eine Belohnung – reichen. Wir haben einen hübschen Korb wie diesen hier, in dem wir Henrys gesamtes Spielzeug lagern. Den klemme ich mir an verregneten Tagen unter den Arm und verteile Plüschtiere, Bälle und Co. in verschiedenen Räumen. Dann kehre ich mit dem leeren Korb zum im Wohnzimmer wartenden Henry zurück und frage ihn: „Wo sind deine Spielsachen? Such!“

Mit Begeisterung bringt er eines nach dem anderen zurück in den Korb und erhält für jedes ein Leckerli. Wie es dein Vierbeiner bevorzugt, kannst du mehrere Teile verstecken und/oder mehrere Durchgänge starten. Ist das Aufräumen erledigt, sind die meisten Hunde – wie wir Menschen – zufrieden und müde.

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Knabbern und Kino

Für gemütliche Regentage auf der Couch haben wir ein super Rezept, mit dem du ganz leicht leckere Kartoffel- bzw. Gemüsechips für dich UND deinen Feinschmecker im eigenen Ofen backen kannst. Dein Hund wird staunen, wenn er von den köstlichen Snacks ausnahmsweise etwas abbekommt! Dazu könnt ihr euch zusammen einen schönen Hundefilm anschauen. Das sind unsere liebsten Fellnasen-Kinostreifen:

„Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft“ beruht auf der wahren Geschichte eines treuen japanischen Akita-Rüden und seines Herrchens (gespielt von Richard Gere). „Ein Hund namens Beethoven“ handelt von einem lustigen Bernhardiner, der das Leben seiner Familie ganz schön auf den Kopf stellt. „Marley & Ich“ beschreibt das ganze Leben eines Vierbeiners mit seinen Menschen so authentisch, dass man am Ende besser Taschentücher zur Hand hat …

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Verwöhnen und vorsorgen

Sicher streichelst du deinen Hund mehrmals am Tag. Aber hast du deinem Fellbündel schon mal eine Massage gegönnt? Eine richtige Knetkur kann dazu beitragen, Beweglichkeit und Entspannung zu erhalten. Außerdem hilft der hautnahe Kontakt, körperliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Generell sollte nicht einfach drauflos massiert werden. In gewohnter Umgebung breitest du eine Decke/Matte aus, platzierst deinen Vierbeiner darauf, tastest ihn ab und beobachtest seine Reaktionen auf deine Berührungen.

Optimal liegt dein Schützling auf der Seite. Großflächig über den Körper streichend, beginnt die Behandlung. Dann werden die Muskeln vom Hals den Rücken entlang sanft zwischen den Daumen und Fingern massiert. Über Knochen wie die Wirbelsäule wird nicht geknetet. Am Oberarm und Oberschenkel kann der Handballen kreisen. Zum Schluss locker ausstreichen und die Anwendung auf der gegenüberliegenden Körperseite wiederholen, damit sich dein Hund rundherum wohlfühlt.

Noch mehr Vorschläge für kreative Beschäftigung findest du zum Beispiel im Schecker Blog. Genießt die gemeinsame Zeit – egal, welches Wetter gerade ist!

Eure