Furbo

Zum Glück muss Henry nur selten alleine zu Hause bleiben – und wenn, dann ist er mit der Situation viel entspannter, als ich. Er weiß ja auch nicht, was ihm während meiner Abwesenheit alles passieren könnte, und was sich dazu in meinem Kopfkino abspielt: vom Großbrand über eine Magendrehung bis hin zum irgendwo Hängenbleiben … Das ist ihm als Welpe nämlich schon mal unter einem Balkongitter passiert und zum Glück war ich direkt zur Stelle. Gerade blieb die Hündin eines Bekannten blöd mit einem Bein zwischen den Streben der Gartenbank hängen und zog so heftig, dass das Kreuzband riss. Unglücke kann man leider nicht immer verhindern, und so schrecklich solche Zwischenfälle sind, so sehr beruhigt es, wenn diese wenigstens nicht vom Menschen unbemerkt passieren und der Vierbeiner in der Not auf sich gestellt ist.

Ab sofort lasse ich die Fellnase ein wenig beruhigter zurück, wenn ich mal ein paar Stunden lang auf einen Termin muss, zu dem Henry mich nicht begleiten kann. Dann bleiben wir zwei über Furbo* in Kontakt – so heißt die neue Hundekamera von Tomofun, die wir zum Testen erhalten und direkt in unser Herz geschlossen haben! Hier erfahrt ihr, warum …

Furbo

Generell habe ich nicht viel Geduld, mich lange mit der Einrichtung technischer Gegenstände zu beschäftigen – in der Zeit könnte man ja auch was Tolles mit dem Hund unternehmen. Aber als uns das Paket erreichte war ich so gespannt, dass ich direkt loslegte und Furbo Dank der unkomplizierten Anleitung schon in wenigen Minuten startklar für die erste Aufnahme war.

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Furbo

Als Erstes suchte ich einen geeigneten Standort mit starkem WiFi-Signal, sicherer Stellfläche und dem größtmöglichen Rundblick. Die schicke Optik (glänzend weißer Körper mit einer Abdeckung aus Bambusholz) und Gesamtgröße (15x12x22,5 cm) der Hundekamera erinnert mich ein wenig an eine Blumenvase, deshalb platzierte ich Furbo auf der Fensterbank in unserem Wohnzimmer. In diesem Bereich hält sich Henry allgemein am häufigsten auf, wenn wir zu Hause sind. Sobald die Kamera ans Stromnetz angeschlossen ist, zeigt eine Signalleuchte am Fuß des Geräts dessen Status an (z. B. gelb im Standby und blau im Einsatz). Blau ist eine der Farben, die Hunde besonders gut erkennen können, was im weiteren Verlauf der Furbo Nutzung von Vorteil ist, wie Ihr im Folgenden erfahrt. Über den App Store lud ich die Furbo App und folgte den einfachen Installationsanweisungen. Das sah in etwa so aus:

Rechts seht ihr übrigens schon Henrys persönliches Furbo Profil – was es mit den 5x geworfenen Leckerlis auf sich hat, erfahrt ihr gleich! Über die Startseite sieht man bereits via Livestream durch die Augen der 1080p HD-Kamera mit 160° Weitwinkel-Linse. Wenn man mit dem Finger auf den kleinen Bildausschnitt tippt, wechselt dieser in den Vollbildmodus und zeigt die weiteren Funktionen an. So kann man seinen Hund z. B. über 4x digitalen Zoom näher betrachten und durch das in der Furbo eingebaute Mikrofon per Smartphone sogar mit seinem Vierbeiner sprechen! Hat man akustisch Kontakt zum daheimgebliebenen Hund aufgenommen, folgt der für beide Seiten wahrscheinlich beste Teil: auf Knopfdruck wirft Furbo einige Leckerlis aus, die sich dem Hund durch ein Clicker-ähnliches Geräusch ankündigen. Außerdem kann der Vierbeiner an der auf blau wechselnden Gerät-Beleuchtung erkennen, dass sein Mensch via Furbo Kontakt zu ihm aufnimmt. Die verwendeten Leckerlis sollten ca. 1 cm Durchmesser besitzen, dann passen rund 100 Stück in den Behälter. Wie häufig am Tag belohnt wurde, lässt sich im persönlichen Furbo Profil ablesen. Besonders am Anfang ist es sehr verlockend, den Leckerli-Button zu drücken! 😉

Furbo

Super ist außerdem, dass ihr mit der Kamera Fotos und Videos von eurem Vierbeiner aufnehmen könnt. Hier seht ihr Henry und Furbo in Action:

Was noch toll funktioniert, ist der Nachtsicht-Modus mit Infrarot LED. So kann ich, während ich oben schon im Bett liege, nochmal nachschauen, ob Henry es sich z. B. auf dem Sofa gemütlich gemacht hat. Und wenn ich mal unterwegs bin und der Hund zu Hause bellt, erreicht eine Push-Nachricht mein Smartphone und ich kann direkt nachsehen, ob alles in Ordnung ist. Abgesehen davon, dass es großen Spaß und zusätzliche Sicherheit bringt, jederzeit mit seinem Vierbeiner verbunden zu sein, hat man durch Furbo allgemein sein Zuhause im Blick, z. B. wenn man mal über das Wochenende verreist ist.

Die Verarbeitung der Furbo Hundekamera ist sehr hochwertig und sämtliche Funktionen konnte ich erfolgreich testen. Alles klappt zuverlässig, lediglich der Sound hallt manchmal etwas, aber diesbezüglich kann man noch bei den Einstellungen nachjustieren. Auch wenn die in Zusammenarbeit mit Trainern und Tierärzten entwickelte Furbo im normalen Alltag für Hund und Halter einen “Spielcharakter” hat, so ist die Hundekamera im Fall der Fälle mit Sicherheit ein tolles Hilfsmittel, das notfalls sogar Leben retten kann – selbst wenn ich Furbo lieber möglichst nur zum “Hallo” sagen und Leckerlis werfen nutzen möchte …

Erhältlich ist die Furbo Hundekamera für einen Preis von 259 Euro z. B. über die Furbo Website*. Wir bedanken uns für die Möglichkeit, das Gerät zu testen und haben bisher viel Spaß dabei – da liegt der Schlingel doch tatsächlich schon wieder auf dem Sofa!

Furbo

*In Kooperation mit Furbo

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